ENGELLIEDER

Rainer Maria Rilke


[ Engel der Hoffnung ]

Ich liebe dich, du sanftestes Gesetz

Ich liebe dich, du sanftestes Gesetz, 
an dem wir reiften, da wir mit ihm rangen; 
du großes Heimweh, das wir nicht bezwangen, 
du Wald, aus dem wir nie hinausgegangen, 
du Lied, das wir mit jedem Schweigen sangen, 
du dunkles Netz, 

darin sich flüchtend die Gefühle fangen. 

Du hast dich so unendlich groß begonnen 
an jenem Tage, da du uns begannst, - 
und wir sind so gereift in deinen Sonnen, 
so breit geworden und so tief gepflanzt, 
dass du in Menschen, Engeln und Madonnen 
dich ruhend jetzt vollenden kannst. 

Lass deine Hand am Hang der Himmel ruhn 
und dulde stumm, was wir dir dunkel tun. 


Rainer Maria Rilke
26.9.1899, Berlin-Schmargendorf


Jean-Baptiste Camille Corot (1796–1875) Cathédrale de Chartres 1830
Chartres

Im Sturm, der um die starke Kathedrale 
wie ein Verneiner stürzt der denkt und denkt, 
fühlt man sich zärtlicher mit einem Male 
von deinem Lächeln zu dir hingelenkt: 

lächelnder Engel, fühlende Figur, 
mit einem Mund, gemacht aus hundert Munden: 
gewahrst du gar nicht, wie dir unsre Stunden 
abgleiten von der vollen Sonnenuhr, 

auf der des Tages ganze Zahl zugleich, 
gleich wirklich, steht in tiefem Gleichgewichte, 
als wären alle Stunden reif und reich. 

Was weißt du, Steinerner, von unserm Sein? 
und hältst du mit noch seligerm Gesichte 
vielleicht die Tafel in die Nacht hinein? 


Rainer Maria Rilke
Mai/Juni 1906, Paris







*
Rainer Maria Rilke . 1875-1926



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Der Ölbaumgarten

Rainer Maria Rilke



Vincent van Gogh,  der Olivengarten, 1889.


Der Ölbaumgarten

Er ging hinauf unter dem grauen Laub 
ganz grau und aufgelöst im Ölgelände 
und legte seine Stirne voller Staub 
tief in das Staubigsein der heißen Hände. 


Nach allem dies. Und dieses war der Schluß.. 
Jetzt soll ich gehen, während ich erblinde, 
und warum willst Du, daß ich sagen muß 
Du seist, wenn ich Dich selber nicht mehr finde. 


Ich finde Dich nicht mehr. Nicht in mir, nein. 
Nicht in den andern. Nicht in diesem Stein. 
Ich finde Dich nicht mehr. Ich bin allein. 


Ich bin allein mit aller Menschen Gram, 
den ich durch Dich zu lindern unternahm, 
der Du nicht bist. O namenlose Scham… 


Später erzählte man: ein Engel kam -. 


Warum ein Engel? Ach es kam die Nacht 
und blätterte gleichgültig in den Bäumen. 
Die Jünger rührten sich in ihren Träumen.
Warum ein Engel? Ach es kam die Nacht. 


Die Nacht, die kam, war keine ungemeine; 
so gehen hunderte vorbei. 
Da schlafen Hunde und da liegen Steine. 
Ach eine traurige, ach irgendeine, 
die wartet, bis es wieder Morgen sei. 


Denn Engel kommen nicht zu solchen Betern, 
und Nächte werden nicht um solche groß. 
Die Sich-Verlierenden läßt alles los, 
und sie sind preisgegeben von den Vätern 
und ausgeschlossen aus der Mütter Schooß.. 

Rainer Maria Rilke


Aus: Neue Gedichte (1907)


Michelangelo: Kreidezeichnung, 1539/41.
"Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; 
doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst.”
 Matthäus 26.

Aus den Traditionen der verschiedene Religionsrichtungen Christlichen Glaubens:

Die Karfreitagsfeier in den orthodoxen und katholischen Ostkirchen byzantinischer und slawischer Tradition beginnt in der Regel am Donnerstagabend mit dem Morgengottesdienst (Orthros/utrenja). Dieser Gottesdienst – im Volksmund oft einfach „Die zwölf Evangelien“ genannt – wird von zwölf Evangelienlesungen bestimmt. Die offizielle Bezeichnung lautet „Akoluthia der heiligen Leiden“. In dem Gottesdienst werden die Passionstexte aus den vier Evangelien gesungen, außerdem fünfzehn zum Teil altkirchliche Antiphonen und Kathismen. Der Kanon dieses Gottesdienstes stammt von Kosmas von Majuma und ist ein Musterbeispiel aus der Zeit der zweiten Hochblüte byzantinischer Kirchendichtung im 7./8. Jahrhundert. In der griechischen, aber auch in der rumänischen Tradition hat der Gottesdienst einen besonders dramatischen Höhepunkt mit dem Gesang der 15. Antiphon. Hier wird ein Kruzifix aus der Nordtür der Ikonostase in die Mitte der Kirche getragen und dort befestigt. Daran schließt sich die Verehrung des Kreuzes durch die Gemeinde an. Der Text der ersten Strophe der 15. Antiphon lautet:

Der Text der ersten Strophe der 15. Antiphon lautet:

„Heute hängt am Holz, der die Erde in die Wasser gehängt hat.
Mit einem Kranz aus Dornen wird umwunden der König der Engel.
Lügenhaft wird mit Purpur verhüllt, der den Himmel mit Wolken verhüllt.
Schläge hat empfangen, der im Jordan den Adam befreite.
Mit Nägeln wurde befestigt der Bräutigam der Kirche.
Mit einer Lanze wurde durchbohrt der Sohn der Jungfrau.
Wir verehren deine Leiden, Christus.
Zeige uns auch deine herrliche Auferstehung!“

[ Text : Wikipedia ]


Russisch Orthodoxes Segenskreuz



*
Rainer Maria Rilke . 1875-1926



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Kreuzigung

Rainer Maria Rilke


Tryptichon von van der Weyden.


Rogier van der Weyden 
Niederlande,oder “Roger de la Pasture” (1399 oder 1400 – 18 Juni 1464) 
war ein früher Flämischer Maler.

Zum “Kar”- Freitag.


Kreuzigung

Längst geübt, zum kahlen Galgenplatze
irgend ein Gesindel hinzudrängen,
ließen sich die schweren Knechte hängen,
dann und wann nur eine große Fratze

kehrend nach den abgetanen Drein.
Aber oben war das schlechte Henkern
rasch getan; und nach dem Fertigsein
ließen sich die freien Männer schlenkern.

Bis der eine (fleckig wie ein Selcher)
sagte: Hauptmann, dieser hat geschrien.
Und der Hauptmann sah vom Pferde: Welcher?
und es war ihm selbst, er hätte ihn

den Elia rufen hören. Alle
waren zuzuschauen voller Lust,
und sie hielten, dass er nicht verfalle,
gierig ihm die ganze Essiggalle
an sein schwindendes Gehust.

Denn sie hofften noch ein ganzes Spiel
und vielleicht den kommenden Elia.
Aber hinten ferne schrie Maria,
und er selber brüllte und verfiel.


Rainer Maria Rilke




Karfreitag
Der Karfreitag, althochdeutsch kara ‚Klage‘,
Kummer‘, ‚Trauer‘ ist der Freitag vor Ostern.



*
Rainer Maria Rilke . 1875-1926
geschrieben im Sommer 1908 (vor dem 2.8.), in Paris.


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alexzakharov:


Александр Дейнека / Aleksandr Deyneka
1938

alexzakharov:

Александр Дейнека / Aleksandr Deyneka

1938

(via artdecoblog)

Tags: ArtWork

Gedicht des Tages - von Hans Arp.

Semsakrebsler





HANS ARP
1886 bis 1966




Träne

…Der Mond ist eine Blume.
Der Mond ist aber auch eine große Träne.
Verloren wie der alte Mond,
der schon viele tausend Jahre stirbt,
ist dieser arme Tränenmensch,
der um die tote Rose wirbt.


Hans Arp


Hans Arp [W]

Hans Arp Museum



Geo




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ENGELLIEDER - Engel der Hoffnung ….

Rainer Maria Rilke




Engellieder nächster Teil.


Der Lesende

Ich las schon lang. Seit dieser Nachmittag, 
mit Regen rauschend, an den Fenstern lag. 
Vom Winde draußen hörte ich nichts mehr: 
mein Buch war schwer. 
Ich sah ihm in die Blätter wie in Mienen, 
die dunkel werden von Nachdenklichkeit, 
und um mein Lesen staute sich die Zeit. - 
Auf einmal sind die Seiten überschienen, 
und statt der bangen Wortverworrenheit 
steht: Abend, Abend… überall auf ihnen. 
Ich schau noch nicht hinaus, und doch zerreißen 
die langen Zeilen, und die Worte rollen 
von ihren Fäden fort, wohin sie wollen… 
Da weiß ich es: über den übervollen 
glänzenden Gärten sind die Himmel weit; 
die Sonne hat noch einmal kommen sollen. - 
Und jetzt wird Sommernacht, soweit man sieht: 
zu wenig Gruppen stellt sich das Verstreute, 
dunkel, auf langen Wegen, gehn die Leute, 
und seltsam weit, als ob es mehr bedeute, 
hört man das Wenige, das noch geschieht. 

Und wenn ich jetzt vom Buch die Augen hebe, 
wird nichts befremdlich sein und alles groß. 
Dort draußen ist, was ich hier drinnen lebe, 
und hier und dort ist alles grenzenlos; 
nur dass ich mich noch mehr damit verwebe, 
wenn meine Blicke an die Dinge passen 
und an die ernste Einfachheit der Massen, - 
da wächst die Erde über sich hinaus. 
Den ganzen Himmel scheint sie zu umfassen: 
der erste Stern ist wie das letzte Haus. 


Rainer Maria Rilke

September 1901, Westerwede



Der Engel

Mit einem Neigen seiner Stirne weist
er weit von sich was einschränkt und verpflichtet;
denn durch sein Herz geht riesig aufgerichtet
das ewig Kommende das kreist.

Die tiefen Himmel stehn ihm voll Gestalten,
und jede kann ihm rufen: komm, erkenn - .
Gieb seinen leichten Händen nichts zu halten
aus deinem Lastenden. Sie kämen denn

bei Nacht zu dir, dich ringender zu prüfen,
und gingen wie Erzürnte durch das Haus
und griffen dich als ob sie dich erschüfen
und brächen dich aus deiner Form heraus.




Rainer Maria Rilke

Paris, 
1904?



*
Rainer Maria Rilke . 1875-1926



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Engellieder

Rainer Maria Rilke








Ich komme aus meinen Schwingen heim

Ich komme aus meinen Schwingen heim, 
mit denen ich mich verlor. 
Ich war Gesang, und Gott, der Reim, 
rauscht noch in meinem Ohr. 

Ich werde wieder still und schlicht, 
und meine Stimme steht; 
es senkte sich mein Angesicht 
zu besserem Gebet. 
Den andern war ich wie ein Wind, 
da ich sie rüttelnd rief. 
Weit war ich, wo die Engel sind, 
hoch, wo das Licht in Nichts zerrinnt - 

Gott aber dunkelt tief. 

Die Engel sind das letzte Wehn 
an seines Wipfels Saum; 
dass sie aus seinen Ästen gehn, 
ist ihnen wie ein Traum. 
Sie glauben dort dem Lichte mehr 
als Gottes schwarzer Kraft, 
es flüchtete sich Lucifer 
in ihre Nachbarschaft. 

Er ist der Fürst im Land des Lichts, 
und seine Stirne steht 
so steil am großen Glanz des Nichts, 
dass er, versengten Angesichts, 
nach Finsternissen fleht. 

Er ist der helle Gott der Zeit, 
zu dem sie laut erwacht, 
und weil er oft in Schmerzen schreit 

und oft in Schmerzen lacht, 
glaubt sie an seine Seligkeit 
und hangt an seiner Macht. 

Die Zeit ist wie ein welker Rand 
an einem Buchenblatt. 
Sie ist das glänzende Gewand, 
das Gott verworfen hat, 
als Er, der immer Tiefe war, 
ermüdete des Flugs 
und sich verbarg vor jedem Jahr, 
bis ihm sein wurzelhaftes Haar 
durch alle Dinge wuchs. 


Rainer Maria Rilke


1.10.1899, Berlin-Schmargendorf


[ Engellieder - Engel der Dunkelheit ]




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Rainer Maria Rilke . 1875-1926



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Bücher - Innere Landschaften ….

Rainer Maria Rilke




Mein “Neues” ….

Nach der Ausstellung im Haus der Heimat Habe ich das Begleit-Buch zum Thema

INNERE LANDSCHAFTEN erworben -
Jan Jindra Rainer Maria Rilke und seine Welt in der Fotografie.


Der tschechische Fotograf Jan Jindra begab sich auf eine literarische Spurensuche.
Mit seiner Kamera besuchte er „Schauplätze des Lebens” von Rainer Maria Rilke. Die
Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die er auf seinen Reisen gemacht hat, fangen die Atmo-
sphäre ganz unterschiedlicher Orte ein, die den Dichter inspirierten. Vom bescheide-
nen Zimmer in der Prager Wassergasse über die Kapelle in Mährisch-Weisskirchen
bis zur Nekropole Alyscamps im französischen Arles - die Räume spielen in seinen

Werken eine Rolle, werden vom besuchten Ort zur „inneren Landschaft”.


Frontcover

Innere Landschaften Fotografiert von Jan Jindra


Der Fotograf



Nirgends, Geliebte, wird Welt sein, als innen. 

Unser Leben geht hin mit Verwandlung. Und immer geringer 
schwindet das Außen. Wo einmal ein dauerndes Hauswar, 
schlägt sich erdachtes Gebild vor, quer, zu Erdenklichem 
völlig gehörig, als ständ es noch ganz im Gehirne. 
Weite Speicher der Kraft schafft sich der Zeitgeist, gestaltlos 
wie der spannende Drang, den er aus allem gewinnt. 
Tempel kennt er nicht mehr. 

Diese, des Herzens, Verschwendung 
sparen wir heimlicher ein. Ja, wo noch eins übersteht, 
ein einst gebetetes Ding, ein gedientes, geknietes -, 
hält es sich, so wie es ist, schon ins Unsichtbare hin. 
Viele gewahrens nicht mehr, doch ohne den Vorteil, 

daß sie’s nun innerlich baun, mit Pfeilern und Statuen, größer!

Rainer Maria Rilke

aus der 7. Duineser Elegie.
Château de Muzot, am 7. Februar 1922. Endgültige Fassung des Schlusses: 26. Februar 1922.



*
Rainer Maria Rilke . 1875-1926



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HEARTBLEED -Sicherheitslücke im OpenSSL- Passwort ändern !

Rainer Maria Rilke


HEARTBLEED -Sicherheitslücke im OpenSSL- Passwort ändern !

Dienste bei denen das Passwort geändert werden sollte ! (Unbedingt)
sofern und nachdem diese die SSL Lücke selbst ausgebessert haben.
Die meisten “Großen” Betreiber haben dies getan, einfach mal selber im Check nachschauen!

Checken und etwas dagegen tun!



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Weitere Infos bei Mobilfunk Talk
und bei Venturebeat


Für den Google Browser Cromebleed !

Infos bei  HEISE

Und der Webseitencheck bei:


Sicherheit vor Bequemlichkeit!


Und zur Entspannung etwas vom Rainer ….


Verständigt mit abnehmender Natur

Verständigt mit abnehmender Natur,
fällt mir die Kraft in dem, was ich erfuhr.
Den Engel stellt Gott vor wie eine Uhr,
er mag im Herbst künftigen Herbst empfinden.
Wir aber schlürfen mit den Winden
und ziehen Spur und wischen Spur.

Das Meer blüht nie.       Jetzt wieder wächst das Meer
und kommt sich von den Rändern stark entgegen,
und Christus, auf dem Überfluss von Wegen,
geht einzig gläubig drüber hin und her.

Der Himmel singt in seiner Sicherheit,
hoch über Zeit die reichen Sterne singen,
wir treiben mit den abgehärmten Dingen
zwieschweigende Geselligkeit.

In trüben Spiegeln suchen wir Beweis
für unser Aufstehn, während unbewiesen
der Schlaf zurückbleibt.       Vielleicht Schlaf von Riesen
von unsrem ganzen Blute heiß.

Doch eingeschränkt in morgengraue Zimmer
gewöhnen wir uns an des Tages Gang
und nehmen Nahrung an und wohnen immer
die gleiche Einsamkeit entlang.
Und haben Hoffnung und Verwunderung
und dies zur Sorge, jenes zum Gewissen -
nur der uns einstens dringend hingerissen
der Schwung, der Schwung:
Ihr Engel, jener, der euch täglich reißt
… … … … … … … … … … … … … … … … …


Rainer Maria Rilke, Herbst 1913, ?


Gedichte 1906 bis 1926.

Aus den Sammlung der verstreuten und nachgelassenen Gedichte 
aus den mittleren und späten Jahren.



*
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La Dame de Fer - zum 125. Geburtstag des Eiffelturms in Paris ….

Semsakrebsler






Paris, der Eiffleturm bei Sonnenaufgang

Der Eiffelturm

französisch La Tour Eiffel,  ist ein 324 Meter hoher Eisenfachwerkturm in Paris. 
Er steht im 7. Arrondissement am nordwestlichen Ende des Champ de Mars (Marsfeld), nahe dem Ufer der Seine. [ GoogleMaps ]


125 Jahre Eiffeltutm - “La Dame de Fer”

Die möchte ich zum Geburtsjahr anhand der Kunst und Künstler mit deren ArtWork dokumentieren. Sein Geburtstag ist zwar schon eine Weile her aber die gezeigten Werke zur "La Dame de Fer" auch.

Hier, ArtWorks von Künslter über den Eiffelturm.
So zum Beispiel habe folgende Künstler Werke über die Dame de Fer angefertigt:

Henri Rivière | Marc Chagall  | Raoul Dufy | Albert Marquet | Édouard Vuillard
Marcel Gromaire | Maurice Utrillo | Pierre Bonnard | Paul Signac uvm, einige davon möchte ich gerne zeigen.

Georges Seurat, La Tour de Eiffel, 1898.

Marc Chagall, Notre Dame und Eiffeltrurm, Pinterest.

Raoul Dufy Eiffelturm

Raoul Dufy, Paris und Eiffelturm, 1934.

Robert Delauny, Eiffelturm.

Robert Delauny, Tour Eiffel, 1911.

Robert Delauny, La Tour Eiffel, 1924-1926.

Guillaume, Apollinaire: Calligramme

Maupassant vie errante, Primera página de la obra Vie Errante de Guy de Maupassant,1880

Marc Chagall, Blick durchs Fenster, Paris 1913.

Marc Chagall, Les maries e la tour Eiffel 1938-39

Robert Delauny, L’équipe de Cardiff, 1913.


Links zum Eiffelturm:




***



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Geo




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Engellieder

Rainer Maria Rilke



Engellieder


Wie der Abendwind

Wie der Abendwind durch geschulterte Sensen der Schnitter
geht der Engel lind durch die schuldlose Schneide der Leiden.

Hält sich stundenlang zur Seite dem finsteren Reiter,
hat den selben Gang wie die namenlosen Gefühle.

Steht am Turm am Meer, zu dauern unendlich gesonnen;
was du fühlst ist Er, im Innern der Härte geschmeidig,

dass im Notgestein die gedrängte Druse der Tränen,
lange wasserrein, sich entschlösse zu Amethysten.

Rainer Maria Rilke



Winter 1913/14, Paris
Insel-Almanach (1928)



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Rainer Maria Rilke . 1875-1926



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lonequixote:

Yellow Irises and Malva ~ Claude Monet

lonequixote:

Yellow Irises and Malva Claude Monet

(via theartgeeks)

Tags: Claude Monet

pixography:

Salvador Dali ~ "Enchanted Beach with Three Fluid Graces", 1938

pixography:

Salvador Dali ~ "Enchanted Beach with Three Fluid Graces", 1938

(via dayanemg)

Paris, Eiffelturm “La Dame de Fer”
Wikipedia

Paris, Eiffelturm “La Dame de Fer”

Wikipedia

(Quelle: feellng, via horocue)

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